Erweiterte Vorsorge für Männergesundheit

Die gesetzliche Vorsorgeuntersuchung bietet eine wichtige Basis.
Mit unserer „Männerfrüherkennung +“ ergänzen wir diese sinnvoll durch moderne diagnostische Möglichkeiten – für eine individuelle und fundierte Beurteilung der Männergesundheit sowie möglicher Erkrankungen der Prostata und Harnwege.

Was beinhaltet die Untersuchung?

Ausführliche ärztliche Beratung

Wir nehmen uns Zeit für Sie:

  • Aufklärung über Möglichkeiten und Grenzen der Früherkennung

  • Individuelle Risikoeinschätzung

  • Besprechung persönlicher Beschwerden und Fragestellungen

  • Beratung zum PSA-Wert und dessen Aussagekraft

Strukturierte Erfassung von Beschwerden

Zur besseren Beurteilung Ihrer individuellen Situation erfassen wir Beschwerden und Einschränkungen systematisch anhand etablierter medizinischer Fragebögen.

Je nach Fragestellung kommen unter anderem zum Einsatz:

  • IPSS
    (International Prostate Symptom Score)
    → zur Beurteilung von Beschwerden beim Wasserlassen

  • ICIQ
    (International Consultation on Incontinence Questionnaire)
    → zur Erfassung von Blasenbeschwerden und Inkontinenz

  • IIEF
    (International Index of Erectile Function)
    → zur Einschätzung der sexuellen Gesundheit und Erektionsfunktion

Die strukturierte Erfassung ermöglicht:

  • eine objektivere Beurteilung der Beschwerden

  • bessere Verlaufskontrollen

  • individuell angepasste Empfehlungen und Therapien

Urologische Untersuchung

Die Untersuchung umfasst:

  • Untersuchung der äußeren Genitalorgane

  • Tastuntersuchung der Prostata

  • Beurteilung der ableitenden Harnwege

Ultraschalluntersuchung der Harnorgane

Die Sonographie ermöglicht eine ergänzende Beurteilung:

  • der Nieren

  • der Harnblase

  • der Prostata

  • des Restharns und der Blasenentleerung

Die Untersuchung erfolgt strahlungsfrei und schmerzarm.

Transrektale Ultraschalluntersuchung der Prostata (TRUS)

Bei Bedarf kann die Prostata zusätzlich mittels spezieller Ultraschalluntersuchung genauer beurteilt werden.

Hierdurch lassen sich unter anderem:

  • Größe und Struktur der Prostata

  • mögliche Auffälligkeiten

  • die Beziehung des PSA-Wertes zum Prostatavolumen
    (PSA-Dichte)

besser einordnen.

Die Untersuchung erfolgt über eine kleine Ultraschallsonde über den Enddarm und dauert in der Regel nur wenige Minuten.

PSA-Blutuntersuchung

Der PSA-Wert kann Hinweise auf Veränderungen der Prostata geben:

  • Blutabnahme zur PSA-Bestimmung

  • Einordnung des Ergebnisses im individuellen Kontext

  • Verlaufskontrolle bei Bedarf

Was ist das Besondere an dieser Früherkennung?

  • Kombination aus:

    • Beratung

    • klinischer Untersuchung

    • moderner Ultraschalldiagnostik

    • PSA-gestützter Risikobewertung

    • strukturierter Symptomerfassung

  • Individuelle Beurteilung statt isolierter Einzelwerte

  • Orientierung an aktuellen medizinischen Empfehlungen

  • Frühzeitiges Erkennen möglicher Auffälligkeiten

Wichtiger Hinweis

Die „Männerfrüherkennung +“ ist eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL).
Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen.

Bitte beachten Sie:

  • Ein erhöhter PSA-Wert bedeutet nicht automatisch eine Krebserkrankung.

  • Unauffällige Befunde schließen Erkrankungen nicht mit letzter Sicherheit aus.

  • In Einzelfällen können weiterführende Untersuchungen sinnvoll sein.

Kosten

Die Untersuchung wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) berechnet.

Je nach Umfang der Diagnostik liegen die Kosten in der Regel bei:
ca. 90–180 €

Selbstverständlich erhalten Sie vorab eine transparente Kostenaufstellung.

Unser Ziel

Wir möchten Sie dabei unterstützen, fundierte und informierte Entscheidungen für Ihre Gesundheit zu treffen – mit moderner urologischer Vorsorge und individueller Beratung.